Diesmal war der Dicke dran

Hallo meine Lieben,

nachdem ich ja letzten Samstag einen Workshop bei Henry und Martin hatte, habe ich mich am Sonntag auch sofort auf den Weg gemacht, mit einem ausgeborgten Objektiv, des Bruders vom Liebsten, zum Stall, um zu üben.

Der liebe Wetterfrosch hätte einige wohl lieber vor dem Fernseher gekuschelt, liegen gelassen, aber da hat er die Rechnung nicht mit mir gemacht, mit den Worten von Henry im Hinterkopf: "NEBEL IST DER BESTE DIFFUSOR", dem Liebsten und der kleinen Schwester im Gepäck, ging es ab in den Stall.

Es regnet. Es ist saukalt. Der Nebel lässt einen nicht wirklich viel sehen. ABER wir gehen jetzt den Dicken ablichten. JUHU :)

An den Ergebnissen sieht man dann auch, dass der Nebel wirklich ein super Diffusor ist und man super Fotos hinbekommt. :)

Leider fing es dann stark zu regnen an und das wollte ich weder dem Dicken, noch dem Liebsten, noch der kleinen Schwester antun, also ging's wieder ab in den Stall, die anderen Pferde wurden auch in die Box geführt, der Liebste hat sogar den Held gemacht und ein Pferd eingefangen (ich bin stolz auf Dich :) ).

Die Ergebnisse will ich euch jedenfalls nicht vorenthalten (alles unbearbeitet)
, die Wartezeit auf den Cheesecake für ICH BACKS MIR, will ich euch auch ein bisschen verkürzen und versüßen (auf andere Art und Weise :D):








Don't eat the yellow snow, das weis der Dicke aber eh ;)

Danke an den tollen Phil, der mir seine Geduld bewies (und derweil den Schnee frisst), den Liebsten, der auf die kleine Schwester aufgepasst hat und an die kleine Schwester, die ebenfalls Geduld bewies. :)

Man muss dazu sagen, Pferde abzulichten ist nicht das Einfachste, er war weder angebunden, noch hatte er ein Halfter oben, es hat geregnet, ich war alleine beim Fotografieren und mein "Zaubermittel" war einen Sack mit Brot, immer ein paar Meter von mir weg zu werfen, so machte sich der Dicke immer gemütlich auf den Weg dorthin, ich konnte fotografieren und er ist wirklich geduldig.
Trotzdem muss man immer den richtigen Moment "ausnutzen", ich kann das Pferd nicht bitten, nach rechts oder links zu schauen, sondern ich muss "nehmen was da ist", aber genau das ist das, was Tierfotos im generellen, so wunderbar macht. (meine Meinung)
Ich lass das Pferd, Pferd sein und fotografiere es dabei, die Stories, die dabei für mich am Foto rüberkommen, beweisen mir dann auch, dass es sich gelohnt hat, sich fünf Minuten in den Regen zu stellen.

Ich hoffe, es hat euch gefallen, bis bald

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